Datum: Mittwoch, 17. Juli 2019

auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Waldrach. Die Pfarreiengemeinschaft Waldrach ist der Zusammenschluss von zwölf Pfarreien im Ruwertal, dem Vorderen Hochwald und dem Pluwiger Ländchen.

Das Leben in den Gemeinden wird geprägt von vielerlei Aktivitäten und Gruppen. Dieses Gemeindeleben ist ohne die vielen ehrenamtlich Tätigen nicht denkbar.

 
Auch für Sie ist in dieser Pfarreiengemeinschaft sicher ein guter Platz!

Pfarrer Ralf-Matthias Willmes

 


Geistliches Wort (aus dem Pfarrbrief Nr. 6/2019)

Höhepunkt des Jahres – Sommer

Schülerinnen und Schüler sind sie der Höhepunkt des Jahres, die Schulferien zwischen zwei Schuljahren. Ein Schuljahr ist vorüber, das nächste noch in weiter Ferne. Studentinnen und Studenten stehen noch vor den Klausuren, hoffen danach auf vorlesungsfreie Wochen.

Manche, die im Berufsleben stehen, können den Haupturlaub des Jahres genießen. Andere genießen die langen Tage, das helle Licht und die Wärme der Sonne. Überall werden Feste gefeiert, Geselligkeit genossen.

Sommer als Höhepunkt des Jahres. Ein Höhepunkt, der einige zurückblicken lässt. Was war in der ersten Hälfte des Jahres? Andere schauen nach vorne: Was kommt noch? Wie schnell vergeht die Zeit?

„Das Jahr steht auf der Höhe, die große Waage ruht!“ so heißt es in einem neuen Lied in unserem Gotteslob (Nr. 465). Geschrieben wurde dieses Lied vom evangelischen Pfarrer Detlev Block im Jahr 1978. Das Lied beschreibt den Sommer als Höhepunkt des Jahres mit Rückblick und Ausblick, als Zeit des Innehaltens. Die Zeit des Sommers, in dem wachsen kann, was im Frühling gesät wurde. Zugleich der wissende Blick nach vorne, dass die Zeit dennoch fortschreitet. Es wird nicht Sommer bleiben, die Tage werden kürzer. Das kann uns mit Angst erfüllen, mit Sorge, der bangen Frage: Was wird bleiben?

Auf dem Höhepunkt des Sommers, an dem Tag, da man ursprünglich die Sommersonnenwende anlegte, feiern wir als Kirche Johannes den Täufer. Auf dem Höhepunkt des Jahres, bevor das Dunkel wieder zunimmt, steht er, der hinweist auf die aufgehende Sonne, Jesus Christus.

Was verbunden ist mit ihm, das wird bleiben, das fürchtet keinen Herbst und Winter mehr. Gott soll in uns wachsen und reifen in den Jahren unseres Lebens, um dieses bleibende Wachsen bittet das Lied.

In unserem Leben als Christ erstrahlt die Sonne des Lebens, die nicht mehr untergeht, Jesus Christus. Das ist unsere Zuversicht mitten in der vergehenden Zeit des Jahres, des eigenen Lebens.

Wir können diese Zeit genießen, indem wir, wie es im Lied heißt, „das Ziel ins Auge fassen, dass Du, Herr, selber bist!“ (Gotteslob 465, 3)

Ihnen allen einen schönen Sommer.

 

 

Ihr Pastor Carsten Rupp

 

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