Datum: Donnerstag, 30. März 2017

auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft Waldrach. Die Pfarreiengemeinschaft Waldrach ist der Zusammenschluss von zwölf Pfarreien im Ruwertal, dem Vorderen Hochwald und dem Pluwiger Ländchen.

Das Leben in den Gemeinden wird geprägt von vielerlei Aktivitäten und Gruppen. Dieses Gemeindeleben ist ohne die vielen ehrenamtlich Tätigen nicht denkbar.

 
Auch für Sie ist in dieser Pfarreiengemeinschaft sicher ein guter Platz!

Pfarrer Ralf-Matthias Willmes

 


Geistliches Wort ( aus dem Pfarrbrief Nr. 03/2017 )

 „Anfangen…“

Liebe Mitchristen,

vor 30 Jahren bestand unsere Erde noch aus 5 Kontinenten,

das ist nun nicht mehr so: es gibt heute einen 6. Kontinent!

Dieser neue Kontinent besteht leider aus Plastik-Teilen, die unsere Konsum-Gesellschaft produziert und die daraufhin im Meer landen.

Experten sprechen von einem 6. Kontinent, weil die Menge an Plastik enorm ist. Wenn es so weitergeht, wird das gesamte Gewicht dieser Plastik-Tüten und -Flaschen, die im Meer schwimmen, im Jahr 2050 dem Gewicht der Fische der Weltmeere entsprechen.

Man könnte denken: „Dieses Problem ist zu groß, jetzt ist zu spät, wir können nichts mehr tun- wir können nichts mehr dran ändern“.

Ein Seemann, sein Name ist Yvan Bourgnon, hat anders gedacht:

Er baut seit einigen Monaten ein Schiff mit einem ganz neuen Konzept,

den „Sea Cleaner“.

Dieses Segelschiff kann Plastik-Teile aus dem Meer rausfischen und in Containern sammeln.

Das gewaltige Problem kann natürlich das Schiff nicht komplett lösen, es ist aber ein Zeichen der Hoffnung: „Wir können etwas tun“. Außerdem kann diese Aktion andere Menschen und Politiker für die enorme Umweltverschmutzung der Meere sensibilisieren und vielleicht sogar mobilisieren.

In unserer Welt, manchmal auch in unserem eigenen Leben, gibt es manchmal so große, enorme Probleme, vergleichbar mit diesem 6.Kontinent.

Oft erscheinen sie uns zu groß, unmöglich zu bewältigen. Wir sind versucht zu sagen „ich kann doch eh nichts tun“…

Wir Christen können aber etwas tun, auch gegenüber solchen Problemen:

Statt zu resignieren sind wir, besonders in dieser Fastenzeit, eingeladen uns Zeit zu nehmen, eingeladen auf Gott zu schauen, uns zu bekehren, im Gebet auf Ihn zu hören.

Im Gebet und in der Stille kann Gott uns inspirieren. Er kann uns kleine Zeichen der Hoffnung schenken, Türen in uns öffnen. Dieses Gebet kann etwas in uns und um uns herum

bewegen.

Wie dieses Schiff auf einem Kontinent aus Plastikabfall, sind wir eingeladen mit unserem kleinen Boot einfach anzufangen, in Gemeinschaft mit allen Christen und mit Gott an unserer Seite.

So wünsche ich Ihnen, liebe Mitchristen, eine Fastenzeit des Aufbruchs mit Blick auf Ostern.

Ihr Diakon Laurent Dhaussy

 

 

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